Werbung, das ist noch immer für viele Unternehmensgründer im Onlinehandel ein Thema, welches schwer greifbar ist. Auf Verdacht die meist knappen finanziellen Mittel an Google, Facebook & Co zu überweisen fällt schwer. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass ein Gefühl dafür fehlt, welche Summen investieren werden müssen.
Marketing-Fachliteratur definiert diese Summe irgendwo zwischen 10% und 40% vom zu erzielenden Umsatz. Das bedeutet, der Shopbetreiber muß bereits VOR Beginn seiner Investitionen wissen, was der Shop in Zukunft für Umsätze und Erträge einfahren wird. Für Unerfahrene ist diese Art der Prognose sicher ungewohnt.
Zalando, Deutschlands “Schuh”tingstar am e-Commerce-Himmel zeigt, dass die in der Fachliteratur genannten Werte durchaus realistisch sind. So vermeldet das Unternehmen für das Jahr 2011 einen Umsatz i.H.v. 510 Millionen Euro. Knapp 140 Millionen Euro flossen in Werbung. Das entspricht fast 30% vom Umsatz. (Quelle)
Das Beispiel zeigt, wie wichtig die Investition in Werbung ist, um Leute in das Geschäft zu führen. Das funktioniert online genauso wie offline. Insbesondere vor dem Hintergrund der beschränkten finanziellen Mittel ist der Einsatz der Werbeplattformen genau zu prüfen. Zwar kosten Google- und Facebook-Anzeigen inzwischen ordentlich Geld, doch dafür erreicht man auf diesen Plattformen die meisten Konsumenten.
Mit der richtigen Strategie, einem klar definierten Budget und einer Zielvereinbarung lässt sich auch für neue Online-Unternehmer ein Werbeplan erarbeiten, der Ergebnisse, Kunden und Umsatz liefert.
