E-Commerce Payment

Infografik: das sind die beliebtesten Zahlungsarten im E-Commerce

Onlinehändler und Onlineshopper beschäftigt ein Thema gleichermaßen stark: die richtigen und passenden Zahlungsarten im Shop anzubieten und wiederzufinden. Als Conversion-Killer Nummer 1 gilt es, sich als Onlinehändler objektiv mit dem Thema Payment-Mix zu beschäftigen. Diese Objektivität ist wichtig, gilt es nämlich den eigenen Standort etwas zu verlassen und sich auf Kundenseite zu begeben. Denn nicht der Händler entscheidet, sondern der Kunde.

Fehlen Zahlungsarten, die die jeweilige Zielgruppe präferiert, nützt das beste Investment in Layout, SEO und Werbung nichts. Hat sich ein potentieller Käufer mit seinem gefüllten Warenkorb zur Kasse begeben, seine sensiblen personenbezogenen Daten eingegeben, gilt es als Händler, sich im letzten Schritt richtig aufzustellen.

Payment in Onlineshops
Quelle: Internet World Messe

 

Beliebtheit vs. Bekanntheit

Auf Seiten der Händler lässt sich endlich erkennen, dass sie im Verlauf der letzten Jahre offenbar (endlich) einen ausgewogenen Payment-Mix gefunden haben, der sich nicht mehr nur alleine an den eigenen Erwartungen (schneller Cashflow, Sicherheit und geringe Kosten) orientiert, sondern auch einen Blick in Richtung Erwartung der Endkunden richtet. Durchschnittlich bietet ein Webshop in Deutschland 5,3 verschiedene Zahlungsverfahren an, Tendenz steigend.

Die Neue Mediengesellschaft Ulm mbH veranschaulicht in der Infografik übersichtlich die aktuellen Trends im Payment. Besonderen Augenmerk sollte man auf die Schere zwischen Bekanntheit und Beliebtheit von Zahlungsmitteln haben. Während z.B. Amazon Payment sehr bekannt sind, spielen sie in der Liga der beliebten Zahlungswege keine Rolle.

Fazit: auf den Zahlarten-Mix kommt es an:

Es ist inzwischen gut bestellt, um das Angebot von Zahlungsmöglichkeiten. Shopbetreiber, die noch immer glauben, Vorkasse und Paypal reichen zur Umsatzgenerierung aus, kommen immer mehr ins Hintertreffen und verschenken deutliches Umsatzpotential und Marktbedeutung, denn inzwischen gibt es für so ziemlich jedes Produkt einen Wettbewerber, der mit einem breiteren Payment-Mix aufwartet. Paypal, Kreditkarte und Vorkasse gehören inzwischen zum Standard. Ergänzt um Lastschrift, Sofortüberweisung und Rechnung werden die meisten Kunden nicht mehr am Thema Zahlungsmöglichkeiten abspringen.

Quelle Internet World Messe

  1. Martin Soulstew

    Hm, echt jetzt? Kreditkarte, paypal…. geht doch immer. Kann es vielleicht sein, dass die „abandoned Shopping cart“ einfach stehengelassen werden, weil die Leute dann einfach doch nicht so viel Geld ausgeben wollten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass von den befragten Nicht-Käufern 50 % angeben: „Es war nicht mein Bezahlweg dabei….“. Wenn ich wirklich etwas haben will, finde ich auch einen Weg, es zu bezahlen…..

    • Henning Groß

      Wenn man sich die Ausstiegspunkte im Shop ansieht, dann sind die im Checkout im Bereich der Zahlartauswahl sicher nicht darauf zurückzuführen, dass Kunden doch nicht so viel Geld ausgeben wollen, sondern weil sie bei den Optionen nicht die des eigenen Vorzugs finden.

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