Shopware Community Day 2016: Version 5.2. kommt mit bedeutenden Neuerungen

In der sechsten Auflage des Shopware Community Days versammelten sich heute 1.600 Händler, Partner und Entwickler in Ahaus und informieren sich umfassend in rund 60 Fachvorträgen und bei 40 Ausstellern. Wie in jedem Jahr markiert die Keynote vom Shopware-Vorstand Stefan Hamann den jährlichen Eckpunkt der Entwicklung der Shopsoftware. In diesem Jahr steht das Release der Version 5.2. auf dem Plan.

Und dieses Release hat es in sich.

Warenwirtschaft an Bord:
Ab Shopware 5.2 ist die Basisversion des leistungsfähigen Warenwirtschaftssystems „Pickware“ direkt und kostenlos in die Professional und Professional Plus Edition integriert. Damit schließt Shopware die Lücke, die es vor allem Einsteigern im E-Commerce schwer machte, das System prozessoptimiert zu nutzen. Ferner unterstreicht Shopware mit dieser Kooperation auch die Bedeutung von Prozessleistung und schafft Freiraum für die Konzentration der Händler auf ihr Markenpositionierung und Kommunikation. Ein in diesem Kontext ebenfalls neue implementierten Adressmanagements rundet das Thema Datenwirtschaft angenehm ab.

Einkaufswelten reloaded:
Endlich hat Shopware die Einkaufswelten überarbeitet. Shopbetreiber wie Agenturen hatten mit dem sehr innovativem, aber teils störrischen Feature schlaflose Nächte. Ein komplettes Rework verspricht nun flüssigeren und intuitiveren Aufbau von device-spezifischen Landingpages und Einkaufserlebnissen. In Kombination mit dem Digital Publishing pusht Shopware die Händler weiter in die Perfektionierung ihre Markenpositionierung.

Subshoplizenzen inklusive:
Bisher schlugen Lizenzen für Subshops mit 495 Euro zu Buche. In Zeiten einer Multi-Plattformstrategie, konsequentem Storytelling und SEO-Optimierung ist dieser Schritt ein Geschenk an die Shopbetreiber. So können Shopbetreiber zukünftig ihr Sortiment aus einem Shopware-Backend gezielt auf spezifische Domain mit individuellen Frontend-Layouts ausspielen und die Zielgruppe direkt und punktgenau ansprechen. Durch die Verwaltung aus einem Backend heraus und mit der Integration der Warenwirtschaft, können Händler profitieren.


100% Open Source:

Der Quellcode der Shopware-Erweiterungen, der sogenannten Premium Plugins, war bisher noch immer mittels ionCube verschlüsselt, was Anpassungen schwierig machte. Ab Shopware 5.2 kann nun jede Codezeile dieser Zusatzmodule eingesehen werden, wodurch sich völlig neue, hilfreiche Anpassungs- und Nachrüstmöglichkeiten für Entwickler und Partner ergeben. „Mit dieser Entscheidung geben wir ein ganz klares Bekenntnis zum Open Source-Gedanken ab“, sagt Stefan Hamann.

Der genaue Termin der Veröffentlichung einer Produktiv-Version bleibt wie gewohnt noch offen. Noch während des SCD erscheint die Entwicklungsversion der Version 5.2.

Fazit:
Shopware ist bekannt dafür, neue Wege zu gehen und Marktentwicklungen und Trends geschickt in seine Produkte zu integrieren. Die heute vorgestellten Veränderungen tragen die deutliche Botschaft für Händler und Shopbetreiber in sich, das Thema Marke und Markt-Positionierung in den Fokus zu stellen.
Die Umsetzung von performanten Einkaufswelten erfordert Content: Bild, Video, Illustration und Text. Das wiederum erfordert eine Marken- und Kommunikationsstrategie. Die integrierte Warenwirtschaft schafft freie Budgets, um vorgenannte Anforderungen professionelle realisieren zu können und sorgt zugleich für Entlastung um Tagesgeschäft. Die kostenlosen Subshops runden die Strategie ab.

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