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Wie Greenpeace die Formel 1 mit einer Guerilla-Marketing-Aktion crasht

Greenpeace ist es gelungen, mit minimalem finanziellem Einsatz eine maximale Aufmerksamkeit für sein Projekt „Save the Arctic“ zu generieren. Dazu positionierte der Verein zwei Banner vor dem Podest der Siegerehrung des Großen Preises von Belgien. Als Sebastian Vettel jubelte, entrollte sich das erste Banner per Fernbedienung. Eine weitere Aufmerksamkeitssteigerung wurde dadurch erreicht, dass sich ein zweites Transparent ausrollte, während ein Ordner das erste entfernte.

Greenpeace macht mit der Aktion auf die Position der Firma Shell aufmerksam, die neben ihrem Engagement in der Formel 1 auch beim Ölabbau in der Arktis die Pole Position belegt:

Bei der Formel Eins geht es um technologischen Fortschritt und Innovation, aber abseits der Rennstrecke liegt Shell in einer anderen Disziplin auf der Pole Position: Der Konzern führt den Ölrausch in der abschmelzenden Arktis an.

Mit ca. 138 € Materialeinsatz ist es gelungen, die Botschaft medienwirksam etwa 500 Millionen Menschen (lt. Formel-1-TV-Report) zu präsentieren.

(via Spiegel Offline und Testspiel)

Photo: Greenpeace Fotoredaktion / Photo Unit

Update am 30.08.2013: Das eigentlich oben eingebundene Video der Siegerehrung war kurze Zeit nach der medialen Welle durch das Netz von Youtube verschwunden (dank Formel 1 & Shell, evtl.). Dafür hat Greenpeace ein neues Video online gestellt, welches jetzt oben zu sehen ist. (Danke Spreeblick)

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