Rückgewinnung
≈ 15 %
der fehlgeschlagenen oder nicht ausgeführten Zahlungen wurden in den ersten Wochen im Einsatz nachträglich erfolgreich abgeschlossen.
Henning Groß
Geschäftsführer
Lassen Sie uns herausfinden, ob die Chemie stimmt. Ich melde mich persönlich.
Die Extension erinnert Käufer automatisch an offene oder abgebrochene Mollie-Zahlungen, führt sie mit einem Bezahllink zurück in die Zahlung und storniert Bestellungen, die unbezahlt bleiben. Das hebt die Quote erfolgreich abgeschlossener Zahlungen.
Ausgangslage
Nicht jede Bestellung wird beim ersten Versuch bezahlt: Käufer brechen im Zahlungsfenster ab, die Karte wird abgelehnt, die Bank-App bleibt unbestätigt oder die Zahlung gerät schlicht in Vergessenheit. Die Bestellung steht dann im Shop, aber der Umsatz fehlt — und nachzufassen kostet manuell Zeit, die im Tagesgeschäft fehlt.
Die Lösung
Wir haben eine Extension gebaut, die genau diese Lücke schließt. Sie erkennt offene Mollie-Zahlungen, schickt nach der Wartezeit eine Erinnerung mit persönlichem Bezahllink und storniert Bestellungen, die nach der Frist unbezahlt bleiben. Alles läuft über Shopware-Bordmittel: Scheduled Task, Message Queue, Mailvorlage und Flow.
Aus dem laufenden Betrieb
Schon in den ersten Wochen im Einsatz hat der Payment Reminder in einem betreuten Shop gezeigt, wie viel Umsatz an offenen Zahlungen hängt. Drei Befunde, bewusst anonymisiert:
Rückgewinnung
≈ 15 %
der fehlgeschlagenen oder nicht ausgeführten Zahlungen wurden in den ersten Wochen im Einsatz nachträglich erfolgreich abgeschlossen.
Gesicherter Umsatz
5-stellig
Umsatz in Euro im fünfstelligen Bereich ist dadurch zusätzlich zustande gekommen — aus Bestellungen, die sonst als offene Zahlung liegen geblieben wären.
Aufwand im Shop
0
manuelle Schritte. Ein stündlicher Task prüft offene Zahlungen, versendet die Erinnerung und storniert, was nach der Frist unbezahlt bleibt.
Eigene Zahlen aus den ersten Wochen im Einsatz in einem betreuten Shop, anonymisiert. Sie beschreiben diesen Einzelfall, nicht ein zugesichertes Ergebnis.
Funktionsumfang
Sieben Bausteine begleiten eine offene Zahlung vom Warten über die Erinnerung bis zum Storno — konfigurierbar und ohne Handarbeit.
Nach einer einstellbaren Wartezeit (Standard 48 Stunden) geht eine Zahlungserinnerung an alle Käufer mit offener, fehlgeschlagener, abgebrochener, bereits erinnerter oder unbestätigter Mollie-Zahlung. Zahlungen im Status „in Bearbeitung“ werden erinnert, aber nicht storniert.
Auslöser: Stündlicher Scheduled Task, sobald die Bestellung die Wartezeit erreicht hat
Die Mail führt über die Storefront-Route /mollie/pay/{orderId} direkt zurück in die Mollie-Zahlung. Der Link öffnet fehlgeschlagene, abgebrochene und unbestätigte Transaktionen wieder, damit das Mollie-Plugin sie annimmt. Eine stornierte Bestellung oder bereits bezahlte Transaktion bleibt geschlossen.
Auslöser: Beim Klick des Käufers auf den Link
Bleibt die Bestellung nach der Frist (Standard 72 Stunden) unbezahlt, wird sie storniert — über den OrderService von Shopware auf Bestellebene. Ein Storno der Zahlungstransaktion würde die Mail mit dem Bezahllink erneut auslösen. Fällige Stornos laufen vor den Erinnerungen, und eine Bestellung wird im selben Lauf nie beides.
Auslöser: Stündlicher Scheduled Task, sobald die Storno-Frist erreicht ist
Die Erweiterung greift nur bei Zahlungsarten, deren Handler mit dem konfigurierten Präfix beginnt (Standard Mollie\Shopware\). PayPal, Vorkasse und andere Handler laufen unverändert. Bezahlte, teilbezahlte, autorisierte (zum Beispiel Klarna), erstattete und Chargeback-Bestellungen bleiben unberührt.
Auslöser: Bei jeder Prüfung der Bestellungen
Auf Wunsch ersetzt die Erweiterung in den Sofort-Mails „Zahlung fehlgeschlagen“ und „Zahlung abgebrochen“ den ersten Konto-Link durch den Bezahllink. Der Shopware-Standardflow „Payment enters status failed“ lässt sich per Schalter deaktivieren.
Auslöser: Beim Aktivieren, beim Update und beim Speichern der Konfiguration
Betreff, HTML- und Klartext-Version pflegen Sie in der Plugin-Konfiguration, getrennt für Deutsch und Englisch. Mailvorlage und Flow „Zahlungserinnerung Mollie“ legt die Erweiterung beim Aktivieren selbst an. Twig-Platzhalter für Bestellnummer, Bezahllink, Verkaufskanal und Vorname stehen bereit.
Auslöser: Beim Speichern von Betreff oder Text
Die erste Aktivierung schreibt keine Altbestellungen an: Es zählen nur Bestellungen nach dem Aktivierungszeitpunkt und innerhalb des Rückblicks von 7 Tagen. Der Konsolenbefehl läuft ohne --send als Probelauf und ändert nichts — so sehen Sie vorab, wen die Erweiterung erreichen würde.
Auslöser: Einmalig bei der Aktivierung · jederzeit per Konsole
Der Ablauf
Jede Bestellung mit offener Mollie-Zahlung durchläuft dieselben vier Stationen. Die Fristen sind konfigurierbar.
Die Zahlung bleibt offen, schlägt fehl oder wird abgebrochen. Die Bestellung steht im Shop, das Geld fehlt.
Der Käufer erhält die Mail mit Bezahllink in seiner Sprache — Deutsch für de-*, Englisch für alle anderen.
Der Link öffnet die Mollie-Zahlung wieder. Der Käufer schließt sie ab, die Bestellung geht regulär weiter.
Bleibt die Bestellung weiterhin unbezahlt, storniert die Erweiterung sie. Die Bestellliste bleibt aufgeräumt.
Die Erweiterung storniert die Bestellung, nicht die Zahlungstransaktion. Das verhindert, dass der Status „Zahlung abgebrochen“ die Mail mit dem Bezahllink ein zweites Mal auslöst.
activatedAt wird nur beim ersten Aktivieren gesetzt. Ein Update überschreibt ihn nicht — alte Bestellungen erhalten auch später keine Erinnerung.
Die Werte der Plugin-Konfiguration lassen sich pro Verkaufskanal setzen. Mailvorlage und Flow „Zahlungserinnerung Mollie“ bleiben global.
Voraussetzungen & Betrieb
Die Erweiterung ist ein Composer-Paket für Shopware 6.7. Beim Aktivieren legt sie Mailvorlage, Flow und Aktivierungszeitpunkt selbst an.
Für die aktuelle Shopware-Generation entwickelt.
Handler-Präfix Mollie\Shopware\ und Route /mollie/pay/{orderId}.
bin/console scheduled-task:run stößt den stündlichen Task an.
messenger:consume async versendet die Erinnerungen — ohne async bleibt der Versand liegen.
Installation
bin/console plugin:refresh
bin/console plugin:install --activate NetzkomMolliePaymentReminder
bin/console cache:clearPaket netzkom/mollie-payment-reminder, zum Beispiel nach custom/plugins/ kopiert. Die Felder liegen danach unter Einstellungen, System, Plugins.
Konsole: Probelauf & Versand
bin/console netzkom:mollie-payment-reminder:run
bin/console netzkom:mollie-payment-reminder:run --sendOhne --send ist der Lauf ein Probelauf und ändert nichts. Der geplante Task verhält sich wie --send.
Standardwerte, alle einstellbar.
Einblicke
Die Extension arbeitet im Hintergrund und zeigt sich dort, wo man sie braucht: in der Plugin-Konfiguration, in der Erinnerungsmail beim Käufer und im Probelauf auf der Konsole.
Der Zahlungspartner
Mollie ist ein Zahlungsdienstleister, der gängige Zahlungsarten über eine Schnittstelle bündelt und im Shopware-Checkout über das Mollie-Plugin von kiener angebunden wird. Unsere Extension setzt genau dort an: Sie liest den Zahlungsstatus der Bestellung, nutzt die Bezahlroute des Mollie-Plugins und bringt Käufer an den Punkt zurück, an dem sie die Zahlung abschließen.
Mehr zu MollieEine offene Zahlung ist selten eine Absage. Meist fehlt nur der Moment, in dem der Käufer wieder zur Kasse findet — den liefert eine gut getimte Erinnerung mit einem Klick zurück in die Zahlung.

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