Wunschtermin
38 %
der Käufer im Online-Lebensmittelhandel nennen einen garantierten Lieferzeitpunkt als wichtiges Kriterium — bei Frischware besonders ausgeprägt.
Henning Groß
Geschäftsführer
Lassen Sie uns herausfinden, ob die Chemie stimmt. Ich melde mich persönlich.
Entwicklung einer Extension für die Sendcloud-API und Shopware. Für jede Versandart berechnet sie aus Cut-Off-Zeit, Bearbeitungszeit, Laufzeit, Feiertagen und Sperrtagen den frühesten Liefertermin, lässt den Kunden einen Wunschtermin wählen und sagt dem Lager, an welchem Tag das Paket übergeben werden muss.

Ausgangslage
Gekühlte Frischware verzeiht kein vages „Lieferzeit 1–3 Tage“. Der Endkunde muss schon vor dem Kauf wissen, wann seine Ware ankommt — und der Versand muss diesen Termin unter realen Bedingungen halten: Wochenenden, Feiertage, Betriebsferien und tägliche Cut-Off-Zeiten für die Übergabe der gepackten Pakete an den Frachtführer. Standardmäßig bildet Shopware diese Kette nicht ab.
Die Lösung
Wir haben für Shopware eine Extension entwickelt, die die Sendcloud-API anbindet. Eine Termin-Logik berechnet je Versandart den frühesten verbindlichen Liefertermin, prüft den Wunschtermin beim Absenden der Bestellung und übergibt Übergabe- und Zustelltag an Sendcloud. Die Laufzeit stammt aus den tatsächlichen Messwerten von Sendcloud.
Die Studien zeigen
Bei Frischware entscheidet die Klarheit über den Liefertermin über Kauf oder Abbruch. Drei Befunde aus unabhängigen Studien:
Wunschtermin
38 %
der Käufer im Online-Lebensmittelhandel nennen einen garantierten Lieferzeitpunkt als wichtiges Kriterium — bei Frischware besonders ausgeprägt.
Tatsächliches Lieferdatum
45 %
brechen den Kauf ab, weil die angezeigte oder geschätzte Lieferzeit zu lang ist. Ein konkretes Lieferdatum validiert die Frische.
24-Stunden-Service
34 %
bevorzugen ausdrücklich die Lieferung am nächsten Tag. Der Markt bedient das kaum: nur 2 % der Händler liefern am selben Tag.
Funktionsumfang
Shopware 6.7 und Sendcloud kommunizieren direkt über die Sendcloud Orders API v3. Versanddaten, Carrier und Tracking laufen ohne manuellen Zwischenschritt.
Für jede Versandart gelten eigene Regeln: Cut-Off-Uhrzeit, Bearbeitungszeit im Lager, Zustell-Wochentage und Laufzeit. Als Werktag zählt Montag bis Freitag ohne Feiertage des eingestellten Bundeslands und ohne Sperrtage wie Betriebsferien.
Das Plugin liest die tatsächliche mittlere Laufzeit der Versandoption aus der Sendcloud-Analytics-API und hält sie einen Tag im Cache. Liefert Sendcloud keine Daten oder antwortet nicht innerhalb von 3 Sekunden, gilt ein Ersatzwert der Versandart.
Anhand der Systemzeit wird auf der Produktdetailseite und im Warenkorb der früheste Liefertermin als festes Datum angezeigt, etwa „ab Mi, 14.10.“. Der Text davor ist als Textbaustein pflegbar.
Der Endkunde wählt im Checkout einen Wunschtermin, bis zu 30 Tage im Voraus (einstellbar). Beim Absenden prüft das Plugin den Tag erneut. Ist er inzwischen nicht mehr wählbar, wird die Bestellung nicht angenommen und der Kunde wählt neu.
Aus dem Wunschtermin rechnet das Plugin zurück, an welchem Tag das Paket an den Versanddienstleister übergeben werden muss, und gibt ihn an Sendcloud weiter. Das Lager sieht beide Termine direkt am Auftrag.
In der Bestellübersicht steht der Wunschliefertermin als eigene Spalte neben dem Bestelldatum. Zwei Filter zeigen Bestellungen mit oder ohne Termin und alle Zustellungen eines Zeitraums, etwa jeden Freitag. Im Bestelldetail steht der Termin unter den Trackingcodes.
Trackingnummer und Versandstatus kommen aus Sendcloud zurück in die Bestellung. Die Lieferung wechselt auf „Versandt“, sobald das Paket das Lager verlassen hat.
Sendcloud versendet den Lieferstatus per SMS und WhatsApp. In einem mobil geprägten Umfeld ein spürbarer Zugewinn im Kundenservice.
Über den passenden Sendcloud-Fracht-Tarif steht die komplette Reklamation samt Vollgutschrift bereit: Ware, die nicht im kommunizierten Termin ankommt, wird inklusive Versandkosten erstattet.
Der Export läuft automatisch, mit Markierung gegen Doppelexporte und Protokoll je Bestellnummer. Das Log wird 14 Tage aufbewahrt und enthält nur Bestellnummern und Status.
Der Liefertermin
Drei Stellen, an denen die Termin-Logik für den Endkunden greifbar wird: der früheste Liefertermin auf der Produktseite, im Warenkorb und die Wunschtermin-Auswahl im Checkout.
Konfiguration
Ein Expressversand mit Zustellung am nächsten Tag folgt anderen Regeln als ein Paket mit Reifezeit im Lager. Deshalb hängen alle Termin-Einstellungen an der Versandart. Die übergreifenden Einstellungen liegen in der Plugin-Konfiguration.
Einstellungen → Versand → Versandart → Zusatzfelder
Globale Einstellungen für alle Versandarten
Einblicke
Wo Betreiber und Lager die Termin-Logik einstellen und im Alltag sehen, in Shopware und im Sendcloud-Panel.
Technik & Arbeitsweise
Unter der Oberfläche verbindet das Shopware-Plugin den Shop in beide Richtungen mit Sendcloud: Bestellungen fließen mit Übergabe- und Zustelltag nach Sendcloud, Versandstatus und Tracking fließen zurück — automatisiert, zeitgesteuert und signaturgeprüft.
Exportiert werden Bestellungen, deren Versandart für Sendcloud freigeschaltet ist und die den eingestellten Bestell- und Bezahlstatus erreicht haben. Sie gehen in Stapeln von 50 Bestellungen (höchstens 200 je Lauf) über die Orders-API v3 an Sendcloud. Übergeben werden Positionen mit Gewicht, Lieferadresse, die Versandoption sowie Übergabe- und Zustelltag. Zusätzlich setzt das Plugin Notiz und Tags „Zustellung“ und „Übergabe“, damit die Termine im Sendcloud-Panel sichtbar sind. Danach erhält die Bestellung einen konfigurierbaren Folgestatus.
Auslöser: Sofort nach Zahlungseingang über die Message-Queue · zusätzlich geplanter Task alle 5 Minuten
Vom Wunschtermin rechnet das Plugin so viele Werktage zurück, wie die Laufzeit der Versandoption beträgt. Daraus ergibt sich der Tag, an dem das Paket beim Versanddienstleister sein muss. Er liegt nie vor dem frühestmöglichen Übergabetag. Der Wunschtermin wird mit 12:00 Uhr als Zustelltag an Sendcloud übergeben.
Auslöser: Bei jedem Export einer Bestellung mit Wunschliefertermin
Geht die Zahlung so spät ein, dass der Wunschtermin nicht mehr erreichbar ist, schickt das Plugin den frühesten erreichbaren Übergabe- und Zustelltag. Der Auftrag erhält in Sendcloud den Tag „Wunschtermin verpasst“ und eine Notiz mit altem und neuem Termin. Im Plugin-Log steht eine Warnung, sodass das Lager die Abweichung sofort sieht.
Auslöser: Beim Export, sobald der Wunschtermin nicht mehr zu halten ist
Nach dem Export trägt die Bestellung das Zusatzfeld „An Sendcloud übertragen“ mit Zeitstempel und wird nicht erneut automatisch gesendet. Eine fehlerhafte Bestellung, etwa ohne Lieferadresse, wird übersprungen und mit Bestellnummer protokolliert, die übrigen gehen trotzdem raus. Alle Aufrufe an Sendcloud haben Timeouts, daher bremst ein langsames Sendcloud weder Checkout noch Zahlungs-Webhooks.
Auslöser: Bei jedem Exportlauf
Der Webhook-Controller findet die Bestellung über die Bestellnummer und ergänzt die Trackingnummer. Sobald das Paket das Lager verlassen hat, setzt er die Lieferung auf „Versandt“ und Shopware verschickt die Versandbestätigung an den Kunden. Status wie „Kein Label“, „Versandbereit“, „Anmeldung läuft“ oder „Storniert“ zählen noch nicht als versendet. Vorhandene Trackingnummern aus ERP oder anderen Plugins bleiben erhalten.
Auslöser: Sendcloud-Webhook auf /api/netzkom/sendcloud/webhook/parcel-status-changed/
Jeder eingehende Webhook wird per HMAC-SHA256 über den Rohbody gegen den Secret Key geprüft (Header „Sendcloud-Signature“). Zusätzlich muss es ein POST-Aufruf sein, der höchstens 24 Stunden alt ist. Alles andere wird abgewiesen, sodass nur echte, aktuelle Sendcloud-Aufrufe eine Bestellung verändern.
Auslöser: Bei jedem Webhook-Aufruf
Headless-Frontends holen die Termine über einen eigenen Store-API-Endpunkt. Die Antwort enthält frühesten Übergabe- und Zustelltag, alle wählbaren und gesperrten Tage sowie den Zeitpunkt der nächsten Änderung (Cut-Off oder Mitternacht). Der gewählte Tag geht mit der Bestellung als Custom Field mit. Ist er inzwischen nicht mehr wählbar, lehnt Shopware die Bestellung mit einem eindeutigen Fehlercode ab und das Frontend lädt die Termine neu.
Auslöser: Bei Seitenaufruf und beim Absenden der Bestellung
Konsolenbefehle unterstützen Einrichtung und Betrieb: Anstehende Bestellungen auflisten, den Export von Hand anstoßen, eine einzelne Bestellung erneut senden, die Terminberechnung einer Versandart für einen beliebigen Zeitpunkt prüfen, Integrations-IDs und Absenderadressen nachschlagen und die Konfiguration ohne Zugangsdaten anzeigen.
Auslöser: Manuell per CLI · derselbe Export läuft automatisch als geplanter Task
Der Versandpartner
Sendcloud ist eine Versand- und Fulfillment-Plattform, die Carrier, Label-Erstellung, Tracking und Retouren bündelt. Über die Sendcloud-API sprechen Shop und Versandprozess dieselbe Sprache — das ist die Grundlage für die verbindlichen Liefertermine, die Status-Kommunikation per SMS und WhatsApp sowie den Reklamationsprozess samt Vollgutschrift.
An jeder Stelle der Produktauswahl und des Kaufprozesses hat der Endkunde die Information und die Kontrolle darüber, wann seine Frischware geliefert wird.

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